Andre Wilk
Hochschule Düsseldorf
2018 - 2020
Ob Temperaturanstieg, Hitzeperioden oder Starkregenereignisse - der Klimawandel ist überall spürbar. Die Hochschule Düsseldorf will daher einen aktiven Beitrag zum lokalen Klimaschutz leisten. Dazu wurde ein integriertes Klimaschutzkonzept als Teil der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung erstellt. Ziele des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Hochschule Düsseldorf sind die Darstellung der Energie- und CO2-Bilanz der Hochschule, die Definition konkreter Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen, der Aufbau eines Klimaschutzmanagements zur dauerhaften Verankerung in der Hochschule sowie die Erarbeitung eines Klimaschutzleitbilds mit konkreten Klimaschutzzielen. Auf Grundlage des Konzeptes hat die Hochschule Düsseldorf sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu wirtschaften. Durch eine detaillierte Analyse des Energieverbrauchs konnten Einsparpotenziale in Höhe von 31% des aktuellen Energieverbrauchs gefunden werden. Die damit verbundene Reduzierung der Energiekosten beträgt mehrere hunderttausend Euro.
Motivation:
Ob Temperaturanstieg, Hitzeperioden oder Starkregenereignisse - der Klimawandel ist überall spürbar. Die Hochschule Düsseldorf will daher einen aktiven Beitrag zum lokalen Klimaschutz leisten. Dazu wurde ein integriertes Klimaschutzkonzept als Teil der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung erstellt.
Ausgangslage:
Die Hochschule Düsseldorf (HSD) ist eine moderne Bildungseinrichtung mitten in der lebendigen Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens. Sie bietet ihren Studierenden innovative Studiengänge auf Bachelor- und Master-Niveau, eine an der beruflichen Praxis orientierte Lehre und Forschung mit engen Kontakten zu Wirtschaft und Industrie, eine moderne Ausstattung sowie ein freundliches und interkulturelles Lernumfeld.
Mit mehr als 11.000 Studierenden ist die Hochschule Düsseldorf heute eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mit 36 Studiengängen an sieben Fachbereichen bietet sie ein umfangreiches und differenziertes Studienangebot, dessen Profil durch anwendungsorientierte und fächerübergreifende Lehre geprägt wird. Schwerpunkte, die das Spektrum der Hochschule bestimmen, liegen in den Bereichen Architektur, Design, Elektrotechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Medientechnik und Informatik, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschaft.
Zielsetzung:
Ziele des integrierten Klimaschutzkonzeptes der HSD sind die Darstellung der Energie- und CO2-Bilanz der Hochschule, die Definition konkreter Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen, der Aufbau eines Klimaschutzmanagements zur dauerhaften Verankerung in der Hochschule sowie die Erarbeitung eines Klimaschutzleitbilds mit konkreten Klimaschutzzielen. Das Klimaschutzkonzept für die Hochschule Düsseldorf geht einher mit den Zielen der Landesregierung Nordrhein-Westfahlen, die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 bis 2020 um mindestens 25 % und bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 % zu senken sowie der Stadt Düsseldorf, bis 2035 klimaneutral zu werden. In dem Klimaschutzkonzept der Hochschule Düsseldorf werden die auf diesem Zielpfad notwendigen Maßnahmen bis zum Jahr 2030 identifiziert.
Leistungsumfang:
Grundlage des Konzepts ist eine Bestandsaufnahme des Ressourcenverbrauchs und der daraus resultierenden CO2-Emissionen. Aufbauend darauf werden Potenziale zur Vermeidung, Reduzierung und Kompensation von CO2-Emissionen ermittelt. Mit Hilfe von Szenarien wird in drei verschiedenen Entwicklungspfaden bis zum Jahr 2030 dargestellt, wie die vorhanden Potenziale tatsächlich umgesetzt werden können und welche Ergebnisse daraus resultieren. Die Szenarien dienen als Grundlage für die Formulierung von Klimaschutzzielen. Die Klimaschutzziele sind auch Grundlage der gemeinsam mit Akteuren der Hochschule Düsseldorf erarbeiteten Leitlinien zum Klimaschutz. Basierend auf der Ist-Analyse und den Szenarien wurde unter Beteiligung der Akteure vor Ort ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, bewertet und priorisiert. Daraus resultiert ein Maßnahmenprogramm für die Klimaschutzaktivitäten in den nächsten Jahren, welcher durch Vorschläge zum Umsetzungsprozess komplettiert wird. Eine Kommunikations- sowie eine Verstetigungs- und Monitoring-Strategie runden das Leistungsportfolio ab.
Ergebnis:
Auf Grundlage des Konzeptes hat die Hochschule Düsseldorf sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu wirtschaften. Durch eine detaillierte Analyse des Energieverbrauchs konnten Einsparpotenziale in Höhe von 31% des aktuellen Energieverbrauchs gefunden werden. Die damit verbundene Reduzierung der Energiekosten beträgt mehrere hunderttausend Euro.
„Diese Maßnahme stellt einem wesentlichen Schritt zur Verbesserung des CO2-Fußabdrucks unserer Hochschule dar“, betont Vizepräsidentin Loretta Salvagno.“