Hans Schmiemann
Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH
2021 - 2025
Auftrag
Mit einem jährlichen Energieverbrauch von weit über 7,5 GWh zählt die Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH zu den größten Druckereien in Nordrhein-Westfalen. Um den Energieeinsatz transparent zu machen und Einsparpotenziale zu identifizieren, wurde ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2018 eingeführt und von einsfünf° weiterentwickelt. Das Ergebnis: klare Strukturen, praxisnahe Audits und eine fundierte Grundlage für langfristige Kostensenkungen.
Motivation
Die Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH wollte ihren hohen Energieverbrauch nicht nur kontrollieren, sondern aktiv senken. Energieeffizienz ist für das Unternehmen ein zentraler Wettbewerbsfaktor – sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht. Ziel war es, Transparenz zu schaffen und Investitionen in Effizienzmaßnahmen auf eine solide Basis zu stellen.
Ausgangslage
Die Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH hatte bereits ein eigenes Energiemanagementsystem und sich intensiv mit Energieeinsparungen beschäftigt; erste Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt. Zur weiteren Intensivierung fehlte jedoch ein übergeordnetes System, das die Vielzahl an Aktivitäten strukturiert zusammenführt, Verantwortlichkeiten klar definiert und die Wirksamkeit dauerhaft überprüfbar macht. Die Haustechniker verfügten über tiefes technisches Wissen und Erfahrung im Umgang mit den komplexen Produktionsanlagen – dieses Know-how sollte systematisch in ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2018 eingebunden werden.
Zielsetzung
Einführung und Weiterentwicklung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001:2018
Leistungsumfang
Im Rahmen des Projekts wurde zunächst eine Auftaktbesprechung vor Ort durchgeführt, um Ansprechpartner und Vorgehensweise abzustimmen, den Auditumfang festzulegen sowie Projekt-Meilensteine und Zeitpläne zu konkretisieren.
Darauf folgte die Unterstützung beim Aufbau und der Implementierung des Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001:2018, einschließlich:
Am Ende des Implementierungsprozesses wurde ein internes Audit nach DIN EN ISO 50001:2018 durchgeführt. Dieses umfasste:
Ergebnis
Die Maßnahmen werden zu einer kontinuierlichen Verbesserung des Energiemanagementsystems führen und bilden die Grundlage für die Erreichung langfristiger Energieeffizienz- und Klimaschutzziele. Das System wird für klare Strukturen und eine transparente Darstellung des Energieeinsatzes sorgen. Investitionen werden durch fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen abgesichert. Das Unternehmen wird von langfristigen Einsparungen und einer praxisnahen Umsetzung ohne unnötige Komplexität profitieren.
Abbildung: Wikimedia Commons