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ACtiv fürs Klima in Aachen

Projektleitung

Katja Hansen-Röhe

Auftraggeber:in

Stadt Aachen

Projektzeitraum

2010 - 2013

Ausgangslage:

Nachdem viele Kitas und Schulen am Aachener ÖKOPROFIT-Programm teilgenommen haben, war die Idee geboren: es braucht ein spezielles Programm für Bildungseinrichtungen: eine längere Programm-Laufzeit, weniger Termine im Jahr und neben Technik und Organisation, die Einbindung in die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Wenig später ermöglichte eine Förderung der Bundesregierung die finanzielle Unterstützung solcher Programme mit der Ausrichtung auf Einführung eines Anreizsystems. So wurde das Anreizsystem im Programm integriert und der Antrag im Stadtrat zur Einführung eines Energiesparmodells gestellt.

Die Stadt Aachen initiierte dieses Projekt, um ihren Zielen zur Reduktion des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) näher zu kommen. Schulen und Kitas machten schließlich 72% des Energiebedarfs der Gebäude der Stadtverwaltung Aachen aus.

Projektziele:

  • CO₂-Emissionen senken
  • alle Akteursgruppen beteiligen
  • individuelle CO2-Situation verdeutlichen
  • Verhaltensänderungen bei allen Nutzern bewirken
  • technische Optimierungsmaßnahmen initiieren
  • Sanierungsbedarf aufnehmen
  • Klimaschutz in den Einrichtungen langfristig verankern

Durchgeführte Leistungen:

  • Aufbau einer Projektstruktur inkl. Steuerungsgruppe
  • Aufbau eines Energiecontrollings und Prämiensystems
  • Erarbeitung und Umsetzung einer Projekt-CDs (Entwicklung des Projektnamens: „ACtiv fürs Klima“, -Logo, Webauftritt, Urkunden, etc.)
  • Erarbeitung von Informations- und Arbeitsmaterial (Klimahandbuch, Energiesparkiste)
  • Kick-Off-Veranstaltung am 17. Januar 2011 mit 135 Personen
  • 191 Vor-Ort-Termine im Projektzeitraum (111 Treffen in den Lern- und Arbeitsgruppen vor Ort, 4 sonstige Treffen, 77 Abschlusstermine)
  • 3 Start-Veranstaltungen und 9 zielgruppenspezifischen Themen-Workshops
  • Unterstützung und Bewerbung von flankierende Angeboten und Aktionen in der Region
  • Motivationsaktionen
  • Konzeptionierung und Durchführung des Wettbewerbs „Vorbildliche Aktionen“ mit lokalen Sponsoren und Jury-Auswertung (Einsendung von 121 Aktionen und Preisgelder von 20.500 €)
  • Auszeichnung von 78 Einrichtungen als Aachener Klima-Schule oder Klima-Kita
  • Feedbackveranstaltungen und Abschlussveranstaltung am 22.02.2013

Ergebnisse und Wirkung:

  • Teilnehmende Schulen und Kitas: 92 (entspricht 74% aller städtischen Bildungseinrichtungen)
  • CO2-Einsparungen im Projektzeitraum um 9,2%, insgesamt 750 t CO2
  • Senkung des Stromverbrauchs um 257.000 kWh (Strom für über 70 Haushalte) und des
  • Senkung des Wärmeverbrauchs um 2,5 Mio. kWh (jährlicher Wärmebedarf von 140 Haushalten).
  • Umsetzung von rund 2.300 Maßnahmen (150 verschiedene)
  • Fortführung des Programms als ACtiv for future
afK Aachen Statement

Umweltdezernentin Giesela Nacken: „Kinder sind die besten Multiplikatoren, denn alles was sie übers Energiesparen in der Kita oder in der Schule gelernt haben, tragen sie nach Hause weiter.“